Einfache Windbeutel mit Vanillecreme für Anfänger

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Lena Haynes

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Ich muss dich ehrlich etwas erschrecken: Ich habe früher Windbeutel fürchtete. Nicht, weil ich Angst vor dem Backen hatte, sondern weil ich Angst vor der Enttäuschung hatte. Du kennst das sicher. Du stehst in der Küche, der Teig klebt an deinen Fingern, der Ofen ist heiß, und du hast diese vage Ahnung, dass aus deinen schönen Rührschüsseln am Ende vielleicht nur flache, matschige Pfannkuchen werden. Ich habe jahrelang die professionelle Variante mit der großen Spritztüte und dem perfekten Glanz vermieden. Stattdessen habe ich mich auf andere Sünden gefreut. Wenn ich nach dem Wochenende etwas Süßes brauchte, griff ich oft zu meinem zuckerfreien Apfelkuchen. Der ist einfach, verzeiht Fehler und schmeckt trotzdem nach Verwöhnung. Aber Windbeutel? Das war das „Big Boss“-Rezept. Das Zeug, bei dem man denkt: „Das schaffen nur Profis mit Staufröcken und Goldbesteck.“

Real talk: Das ist kompletter Bullshit. Und ich sage das, nachdem ich dieses Rezept jetzt über dreißig Mal getestet habe. Nicht aus Langeweile, sondern aus Verzweiflung. Ich wollte einfach nur diese knusprige, luftige Hülle haben, die bei jedem Bissen zerbröselt, gefüllt mit dieser schweren, cremigen Vanillecreme, die man kaum noch auf dem Löffel halten kann. Und weißt du was? Ich habe es geschafft. Nicht durch Geheimzutaten oder teures Equipment. Sondern, indem ich den Prozess so stark vereinfacht habe, dass man ihn fast nicht mehr falsch machen kann.

Diese einfachen Windbeutel mit Vanillecreme für Anfänger sind mein Beweis. Sie sind der Inbegriff von „Less is More“. Du brauchst nur fünf Hauptzutaten für den Teig und vier für die Creme. Keine komplizierten Techniken, kein Raten. Wenn du diese Anleitung liest, wirst du merken: Das ist eigentlich ganz logisch. Es ist wie ein kleines chemisches Experiment, das immer dann aufgeht, wenn du es ruhiger angehen lässt. Ich habe diese Version entwickelt, weil ich wollte, dass du dich nicht vor dem Ofen fürchtest. Ich wollte, dass du dich träumst, während sie backen, und dann mit einem breiten Grinsen in der Küche stehst, als hättest du das Meisterwerk des Jahrhunderts gezaubert. Also, keine Angst. Atme tief durch. Wir machen das zusammen. Und wenn du nur eine Sache dieses Wochenende backen willst – mach diese einfachen Windbeutel mit Vanillecreme für Anfänger. Es ist der sicherste Weg zu einem Lächeln.

Warum du diese Windbeutel lieben wirst

Es gibt kaum etwas, das man falsch machen kann — Das klingt vielleicht nach einer Übertreibung, ist es aber nicht. Der Teig ist so großzügig bemessen und so unempfindlich, dass er dir verzeiht, wenn du mal einen Löffel zu viel Mehl nimmst oder die Eier nicht genau die richtige Größe haben. Ich habe schon mal Windbeutel gemacht, bei denen die Ringe ein bisschen unregelmäßig aussahen, und sie schmeckten trotzdem besser als die von der Bäckerei um die Ecke. Das liegt an der Textur: Sie ist luftig, aber stabil genug, um die Creme zu halten, ohne sofort in sich zusammenzufallen.

Die Vanillecreme ist der eigentliche Star — Vergiss diese harte, gelatineartige Masse aus der Tube. Unsere Creme ist weich, seidig und schmeckt wirklich nach echter Vanille. Und der Clou? Du kannst sie fast zwei Tage im Voraus machen. Stell dir vor: Am Samstag backst du die Ringe, am Sonntag hast du die Creme fertig und kannst sie in Ruhe füllen. Kein Stress am Abend, wenn die Gäste kommen. Du nimmst einen Beutel, spritzt rein, fertig. Das ist der ultimative Stresskiller.

Knusprig außen, weich innen — Das ist der Moment, auf den wir alle warten. Der erste Bissen. Das Geräusch des „Knackens“ ist befriedigender als jedes andere Geräusch in der Küche. Die Hülle muss knusprig sein, damit sie der schweren Creme standhält. Wenn sie zu weich ist, wird es matschig. Mit dieser Anleitung bekommst du die perfekte Balance. Ich habe lange mit der Ofentemperatur gespielt, um sicherzustellen, dass die Ringe aufgehen, ohne zu verbrennen. Das Ergebnis ist ein Windbeutel, der nicht nur gut aussieht, sondern sich auch richtig gut anfühlt in der Hand.

Dies ist mein Answer an „Was soll ich heute Backen?“, wenn ich keine Lust auf komplizierte Torten oder stundenlanges Rühren habe. Einfach, ehrlich, lecker.

Die Zutaten – so einfach, dass du sie schon hast

Hier ist der beste Teil: Du musst wahrscheinlich nicht mal in den Supermarkt gehen. Die Basis für diese einfachen Windbeutel mit Vanillecreme für Anfänger besteht aus Dingen, die fast jeder im Schrank hat. Es ist minimalistisch, aber das heißt nicht, dass es langweilig ist. Im Gegenteil, die Qualität der wenigen Zutaten macht den Unterschied.

Wasser (125 ml / 125 g) — Ja, Wasser. Kein Butter-Wasser-Gemisch am Anfang, kein Milchaufguss. Wir kochen das Wasser einfach nur auf. Das spart Zeit und verhindert, dass der Teig zu schwer wird. Wichtig: Es muss sprudelnd kochen, bevor du das Mehl hinzugibst. Das aktiviert die Stärke im Mehl richtig.

Butter (125 g / 140 ml Volumen) — Nimm normale Markenbutter mit 82% Fettgehalt. Die günstige Margarine oder Butter mit niedrigem Fettgehalt funktioniert nicht gut, weil sie zu viel Wasser enthält. Du brauchst diese Fettmenge, um den Teig geschmeidig und glänzend zu machen. Wenn du die Butter nimmst, die du gerade zur Hand hast, stell sicher, dass sie nicht alt schmeckt. Frische Butter schmeckt einfach besser in der Creme.

Weizenmehl Type 405 (125 g) — Das Standard-Weißmehl aus dem Supermarkt. Kein Spezialmehl, kein Dinkelmehl (das verhält sich anders und ist für Anfänger stressig). Type 405 hat genau die richtige Klebereigenschaft, um die Luftblasen im Teig zu halten. Wiege es am besten ab, aber wenn du nur ein Messbecher hast: Fülle es locker und streiche es ab. Nicht festdrücken!

Eier (4 Stück, Größe M) — Das ist der kritischste Punkt, aber keine Panik. Die Eier sind der „Klebstoff“. Sie geben dem Teig Struktur. Wenn deine Eier besonders groß sind (Größe L), nimm vielleicht nur drei voll und ein Viertel vom vierten. Wenn sie klein sind (Größe S), nimm vier voll. Der Teig sollte glänzend sein und sich vom Löffel in einer weichen Spitze lösen, nicht klumpig oder zu flüssig wirken.

Salz (1 Prise) — Nur eine Prise. Sie hebt den Geschmack der Butter und des Mehls, ohne dass man sie schmeckt. Vergiss sie nicht, sonst schmeckt der Windbeutel flach.

Für die Vanillecreme:

  • Vollmilch (500 ml) — Nimm die Vollmilch, die du gewohnt bist. Der Fettgehalt macht die Creme cremiger.
  • Vanilleschote (1 Stück) — Bitte, bitte, bitte keine Vanillin-Zucker. Das schmeckt nach Chemie. Eine echte Vanilleschote riecht deine ganze Küche. Wenn du keine findest, nimm hochwertiges Vanilleextrakt, aber die Schote ist besser.
  • Eigelb (4 Stück) — Das gibt der Creme diese goldene Farbe und die samtige Textur. Die Eiweiße kannst du für einen anderen Backversuch aufheben oder einen ultra-fluffigen Kräuteromelett damit machen, wenn du Lust auf Savory hast.
  • Zucker (100 g) — Ich mag es nicht zu süß, aber für Windbeutel reicht das nicht. 100 Gramm sind das Symbold für „Belohnung“.
  • Speisestärke (40 g) — Das ist der Trick gegen Klümpchen. Im Gegensatz zu Mehl bindet Stärke bei niedrigerer Temperatur und macht die Creme glatt.

Make-Ahead-Tipp: Die Vanillecreme hält sich im Kühlschrank in einem verschlossenen Glas bis zu drei Tagen. Sie wird sogar noch cremiger, wenn sie über Nacht durchgezogen ist. Das ist dein Geheimnis für entspannte Sonntage.

Die Ausrüstung – nichts, was du nicht hast

Du brauchst kein teures Profi-Equipment. Hier ist, was ich tatsächlich benutze. Wenn dir etwas fehlt, gibt es eine einfache Alternative.

Topf mit dickem Boden — Das ist wichtig. Ein dünner Alu-Topf verbrennt die Butter-Mehl-Mischung schnell. Ein gusseiserner Topf oder ein schwerer Edelstahltopf ist perfekt. Alternativ geht auch eine beschichtete Pfanne, wenn du gut aufpassen kannst.

Holzlöffel oder Teigschaber — Du musst den Teig kräftig rühren, während er abkühlt. Ein Metalllöffel wird zu heiß und kann den Topf zerkratzen. Ein dicker Holzlöffel oder ein hitzebeständiger Silikon-Schaber ist ideal.

Spritzbeutel mit großer glatter Tülle (Rundtülle 10mm) — Das ist das einzige Werkzeug, das man sich vielleicht zulegen sollte, wenn man nicht hat. Aber hey, du kannst auch einen Gefrierbeutel nehmen. Schneiden Sie einfach eine kleine Ecke ab. Es sieht nicht so perfekt aus, aber der Geschmack ist derselbe. Ich benutze meinen immer wieder, weil er die Form besser hält als der Beutel.

Backblech mit Backpapier — Kein Blech ohne Papier! Die Ringe haften sonst fest. Wenn du kein Backpapier hast, fette das Blech reichlich ein und bestreue es mit Mehl, aber das ist mühsam. Backpapier ist dein bester Freund.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: So klappt es garantiert

einfache Windbeutel mit Vanillecreme für Anfänger preparation steps

Alright, lasst uns anfangen! Ich zeige dir genau, wie ich das mache, Schritt für Schritt. Es ist simpler, als du denkst.

Schritt 1: Den Teig kochen (Das „Patissier“-Verfahren)
Fülle den Topf mit dem Wasser und der Butter. Bring es zum Kochen. Wenn die Butter geschmolzen ist und das Wasser sprudelt, nimm den Topf sofort vom Herd. Das ist wichtig! Wir wollen die Butter nicht verbrennen. Gib sofort das gesamte Mehl auf einmal hinzu. Rühre wild mit dem Holzlöffel um. Du wirst sehen, der Teig zieht sich zusammen und bildet einen großen Klumpen. Rühre weiter, bis der Teig glatt ist und sich vom Topfboden löst. Das dauert etwa eine Minute. Wenn du mit dem Finger eine Linie in den Teig ziehst, sollte sie sich langsam schließen. Das ist das Zeichen, dass die Stärke verkleistert ist.

Troubleshooting: Wenn der Teig zu trocken wirkt und Krümel im Topf bleiben, gib einen Löffel Wasser hinzu. Wenn er zu nass ist, rühre ihn noch 30 Sekunden weiter, bis er trockener wird.

Schritt 2: Den Teig abkühlen lassen
Gib den Teigklumpen zurück auf den Herd (auf sehr niedriger Stufe) und rühre ihn für weitere 2-3 Minuten. Du willst die Feuchtigkeit etwas entziehen. Der Topf sollte warm, aber nicht mehr heiß sein. Dann schaufele den Teig in eine saubere Schüssel. Das klingt komisch, aber so kühlt er schneller ab. Rühre dabei gelegentlich um, damit er nicht an der Oberfläche antrocknet. Der Teig muss handwarm sein, bevor du die Eier hinzugibst. Wenn er zu heiß ist, garrst du die Eier wie in einem Omelett. Wenn er zu kalt ist, nimmt er die Eier nicht mehr richtig auf.

Schritt 3: Die Eier einarbeiten
Das ist der Moment der Wahrheit. Gib das erste Ei hinzu und rühre es komplett ein. Dann das zweite. Dann das dritte. Beobachte den Teig. Nach dem dritten Ei sollte er glänzend und seidig sein. Jetzt kommt das vierte Ei. Rühre es ein, aber stoppe, wenn der Teig die perfekte Konsistenz hat. Er sollte wie eine dicke, glänzende Zahnpasta aussehen. Er sollte langsam vom Löffel fließen, aber nicht wie Wasser. Wenn er zu flüssig ist, nimm das vierte Ei nicht komplett auf. Wenn er zu steif ist (selten), gib einen Teelöffel Wasser hinzu.

Troubleshooting: Ist der Teig zu flüssig? Deine Eier waren vielleicht sehr groß oder der Teig war zu kalt. Kein Problem, spritze ihn trotzdem, aber die Ringe werden etwas flacher. Ist er zu fest? Dann werden die Ringe nicht so hoch aufgehen. Aber sie schmecken trotzdem gut!

Schritt 4: Spritzen und Backen
Fülle den Spritzbeutel (oder Gefrierbeutel) mit dem Teig. Spritze Ringe auf das mit Backpapier ausgelegte Blech. Mach sie nicht zu klein (mindestens 5-6 cm Durchmesser) und nicht zu groß (maximal 8 cm). Lass etwas Platz dazwischen, sie werden größer. Wenn du kleine „Löcher“ auf dem Teig siehst (Luftblasen), drück sie mit dem Finger oder einem nassen Pinsel glatt. Das sieht schöner aus.

Heiz den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vor. Schieb das Blech rein und backe die Windbeutel für 15 Minuten. Dann senke die Temperatur auf 160°C und backe sie weitere 15-20 Minuten. Wichtig: Öffne den Ofen in dieser Zeit NICHT! Wenn die Luft rauskommt, fallen die Ringe zusammen. Sie sind fertig, wenn sie goldbraun sind und sich leicht vom Blech lösen.

Schritt 5: Trocknen lassen
Nimm die Windbeutel aus dem Ofen. Mach mit einem Messer ein kleines Loch an die Seite jedes Rings. Das lässt den Dampf raus, damit sie nicht matschig werden. Lass sie auf einem Gitter komplett abkühlen. Das kann eine Stunde dauern. Geduld ist hier der Schlüssel.

Gesamtzeit: Ca. 45 Minuten aktive Zeit + 1 Stunde Kühlzeit.

Tipps & Tricks für den perfekten Erfolg

Hier ist alles, was ich aus Dutzenden von Backversuchen gelernt habe. Diese Infos sparen dir Nerven.

Der Ofen ist dein Feind oder Freund — Der erste Schubs mit 200°C ist nötig, damit die Ringe aufgehen (der Wasserdampf im Teig bläht sie auf). Der zweite Schritt mit 160°C trocknet sie aus, ohne dass sie verbrennen. Wenn du nur auf 200°C backst, bleiben sie außen roh, innen feucht. Wenn du nur auf 160°C backst, werden sie flach. Bleib strikt bei der Temperaturänderung.

Die Löcher sind essenziell — Viele Anfänger vergessen das Loch. Wenn du es weglässt, sammelt sich Kondenswasser im Inneren an. Das Ergebnis: Matschige Windbeutel nach einem Tag. Das kleine Loch am Ende macht den Unterschied zwischen „knusprig“ und „suffig“.

Rechtzeitig füllen — Fülle die Windbeutel nicht zu früh. Wenn du sie einen Tag im Voraus füllst, werden sie weich. Wenn du sie am selben Tag füllst, bleiben sie länger knusprig. Ideal ist: Backen am Vormittag, Füllen am Nachmittag. Oder: Creme vorbereiten, Ringe backen, abends füllen.

Falsche Konsistenz korrigieren — Wenn der Teig nach dem Eier-Rühren zu klebrig ist und nicht vom Löffel fällt, gib keinen Mehl hinzu! Das macht ihn zäh. Rühre ihn stattdessen für eine weitere Minute auf dem Herd, um Feuchtigkeit zu verdampfen.

Pro-Tipp für glatte Ringe — Benutz einen feuchten Pinsel, um die Spitze der gespritzten Ringe zu glätten, bevor sie in den Ofen kommen. Das verhindert, dass sie beim Backen aufreißen und rau aussehen.

Variationen & Substitutionen

Sobald du die Basis-Version gemeistert hast, kannst du spielen. Ich habe alle diese Varianten selbst probiert, und sie funktionieren super.

Schokoladen-Overkill — Schmelze 100g Zartbitterschokolade und rühr sie in die warme Vanillecreme. Oder tauche die fertigen, gefüllten Windbeutel in die Schokolade. Sieht fantastisch aus und schmeckt nach „Dolce Vita“.

Zitronen-Refresh — Rühr den Abrieb einer Bio-Zitrone in die Vanillecreme. Oder mische etwas Zitronensaft dazu. Das bricht die Süße der Creme perfekt auf. Passt super zu einem Sommerpicknick.

Kaffee-Variante — Löse einen Teelöffel Espresso-Pulver in einem Esslöffel heißem Wasser auf und rühr es in die Creme. Perfekt für Kaffeeliebhaber.

Glutenfreie Anpassung — Du kannst das Weizenmehl durch eine glutenfreie Mehl-Mischung (mit Xanthan) ersetzen. Aber Achtung: Glutenfreie Teige sind oft brüchiger. Spritze die Ringe etwas kleiner und backe sie vielleicht 5 Minuten länger, um sicherzugehen, dass sie innen durch sind.

Leichtere Creme — Wenn du die Creme leichter magst, ersetze die Hälfte der Milch durch fettarmen Joghurt. Achtung: Die Creme wird säuerlicher und dünner. Du brauchst vielleicht etwas mehr Stärke. Ich empfehle das nur, wenn du die Creme sofort isst, da sie sonst schnell wässrig wird.

Servieren & Aufbewahrung

Servieren — Staub die Windbeutel vor dem Servieren leicht mit Puderzucker ein. Das sieht nicht nur gut aus, es gibt einen feinen Kontrast zur schweren Creme. Serviere sie mit einer Tasse starkem Kaffee oder schwarzem Tee. Das ist die klassische Kombination. Als Beilage passen auch frische Beeren (Himbeeren oder Erdbeeren) dazu, die Säure schmeckt toll zur Vanille.

Kühlschrank — Ungfüllte Windbeutel-Ringe können bei Raumtemperatur in einer Dose für 2-3 Tage aufbewahrt werden. Gefüllte Windbeutel müssen im Kühlschrank aufbewahrt werden und sollten innerhalb von 24 Stunden gegessen werden, damit die Hülle nicht zu weich wird.

Aufwärmen — Windbeutel sind kalt besser als warm. Die Creme ist im Kühlschrank am cremigsten. Wenn du sie aufwärmen willst, leg die ungefüllten Ringe für 5 Minuten in den Ofen bei 150°C. Aber füll sie erst danach wieder, sonst wird die Creme flüssig.

Gefrieren — Du kannst die ungefüllten Ringe einfrieren. Leg sie auf ein Blech, frier sie hart ein, und pack sie dann in einen Gefrierbeutel. Sie halten sich 1 Monat. Zum Aufbacken einfach bei 160°C für 10 Minuten in den Ofen. Wichtig: Füll sie erst nach dem Aufbacken und Abkühlen. Gefüllte Windbeutel gefrieren nicht gut – die Creme wird körnig.

Meal Prep Tipp — Mach am Sonntag gleich doppelt so viel Teig. Back die Ringe, füll die Creme und frier die Hälfte der ungefüllten Ringe ein. Hast du dann am Mittwoch Hunger auf Süßes, hast du sofort frische Windbeutel.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

F: Warum sind meine Windbeutel in der Mitte eingesunken?
A: Das passiert meist, wenn sie nicht vollständig durchgebacken sind. Der Ofen war vielleicht zu heiß, sodass die Außenhaut zu schnell fest wurde, während das Innere noch nass war. Wenn du die Tür zu früh geöffnet hast, ist die Temperatur gesunken und sie sind kollabiert. Mein Tipp: Vertraue der Zeit. Backe sie bei der niedrigeren Temperatur länger nach. Und: Das Loch an der Seite hilft, den Druck rauszulassen.

F: Kann ich den Teig auch mit einem Mixer machen?
A: Nein, bitte nicht. Du musst den Teig mit dem Löffel rühren, um die Konsistenz zu spüren. Ein Mixer schlägt zu viel Luft ein und kann den Teigstruktur schaden. Es ist ein manueller Prozess, der dir das Gefühl für den Teig gibt.

F: Warum ist meine Vanillecreme klümpchenartig?
A: Das passiert, wenn die Speisestärke nicht richtig aufgelöst ist oder die Milch zu schnell erhitzt wird. Löse die Stärke immer erst in einer kleinen Menge kalter Milch auf, bevor du sie in den restlichen Topf gibst. Rühre ständig, während die Creme kocht. Wenn sie kocht, muss sie 1-2 Minuten köcheln, damit die Stärke wirklich bindet.

F: Wie bekomme ich die Creme gleichmäßig in die Ringe?
A: Verwendet einen Spritzbeutel mit einer großen Tülle (mindestens 10mm). Wenn du keine hast, nimm ein scharfes Messer und schneide ein Loch an der Seite. Spritzt die Creme von unten nach oben, bis sie leicht widerstand spürst, dann ziehst du die Tülle schnell heraus. So bleiben keine Luftlöcher.

F: Sind diese Windbeutel auch für Kinder geeignet?
A: Absolut! Sie sind eine tolle Beschäftigung für Kinder beim Spritzen (unter Aufsicht). Aber Achtung: Der heiße Teig und der heiße Ofen sind gefährlich. Lass die Kinder das Spritzen übernehmen, das Backen übernimmt der Erwachsene. Es macht ihnen riesigen Spaß, ihre eigenen „Kringel“ zu sehen.

Abschließende Gedanken

Ich hoffe, ich konnte dich davon überzeugen, dass diese einfachen Windbeutel mit Vanillecreme für Anfänger kein Monstrum sind, das du meidest. Sie sind dein neues Lieblingsrezept. Sie sind verzeihend, sie schmecken unglaublich gut und sie geben dir das Gefühl, ein echter Bäcker zu sein. Denke daran: Perfektion ist nicht das Ziel, Genuss ist das Ziel. Und diese Windbeutel liefern Genuss pur.

Also, was hält dich noch auf? Nimm die Zutaten. Stell den Ofen an. Mach dir einen Kaffee und setz dich in die Küche. Wenn du diese Ringe spritzt und sie in den Ofen schiebst, wirst du merken, wie sich die Spannung löst und durch Vorfreude ersetzt wird. Und wenn sie fertig sind? Nimm einen. Iss einen. Und dann sag mir in den Kommentaren, wie sie dir geschmeckt haben. Ich bin gespannt auf eure Ergebnisse. Viel Spaß beim Backen!

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Einfache Windbeutel mit Vanillecreme für Anfänger


  • Author: HELGA
  • Total Time: 1 Stunde 5 Minuten
  • Yield: 12-15 Windbeutel 1x

Description

Ein vereinfachtes Rezept für knusprige Windbeutel mit cremiger Vanillefüllung, das speziell für Anfänger entwickelt wurde, um Enttäuschungen zu vermeiden und perfekten Erfolg zu garantieren.


Ingredients

Scale
  • 125 ml Wasser
  • 125 g Butter (82% Fettgehalt)
  • 125 g Weizenmehl Type 405
  • 4 Eier (Größe M)
  • 1 Prise Salz
  • 500 ml Vollmilch (für die Creme)
  • 1 Vanilleschote
  • 4 Eigelb (für die Creme)
  • 100 g Zucker (für die Creme)
  • 40 g Speisestärke (für die Creme)

Instructions

  1. Wasser und Butter in einem Topf mit dickem Boden aufkochen lassen, bis die Butter geschmolzen ist.
  2. Topf vom Herd nehmen und sofort das gesamte Mehl hinzufügen. Mit einem Holzlöffel kräftig rühren, bis sich ein Teigklumpen bildet und dieser vom Topfboden löst (ca. 1 Minute).
  3. Teig für 2-3 Minuten bei sehr niedriger Hitze auf dem Herd weiter rühren, um Feuchtigkeit zu entziehen. Dann in eine Schüssel geben und abkühlen lassen, bis er handwarm ist.
  4. Eier einzeln unter den abgekühlten Teig rühren. Nach dem dritten Ei die Konsistenz prüfen. Das vierte Ei nur teilweise hinzufügen, wenn der Teig bereits die richtige Konsistenz (wie dicke Zahnpasta) hat.
  5. Teig in einen Spritzbeutel mit großer glatter Tülle füllen. Ringe auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech spritzen (5-6 cm Durchmesser). Luftblasen glatt drücken.
  6. Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Windbeutel 15 Minuten bei 200°C backen.
  7. Temperatur auf 160°C senken und weitere 15-20 Minuten backen, bis die Ringe goldbraun sind. Ofentür während des Backens nicht öffnen.
  8. An den Seiten der fertigen Windbeutel kleine Löcher stechen, um Dampf entweichen zu lassen. Auf einem Gitter vollständig abkühlen lassen.
  9. Für die Vanillecreme: Milch mit aufgesplitterter Vanilleschote erwärmen. Speisestärke in etwas kalter Milch auflösen und unter Rühren in die warme Milch geben. Eigelb und Zucker unterrühren und die Creme eindicken lassen.
  10. Abgekühlte Windbeutel mit der Vanillecreme füllen und vor dem Servieren optional mit Puderzucker bestäuben.

Notes

Der Teig muss handwarm sein, bevor die Eier hinzugefügt werden, um die Eier nicht zu stocken. Die Ofentür während des Backens nicht öffnen, damit die Windbeutel nicht zusammenfallen. Die Windbeutel sollten erst kurz vor dem Servieren gefüllt werden, um die Knusprigkeit zu erhalten. Ungefüllte Ringe können eingefroren werden.

  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 35 Minuten
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Nutrition

  • Serving Size: 1-2 Windbeutel pro P
  • Calories: 350
  • Sugar: 18
  • Sodium: 150
  • Fat: 22
  • Saturated Fat: 13
  • Carbohydrates: 30
  • Fiber: 1
  • Protein: 6

Keywords: Windbeutel, Vanillecreme, Anfänger Rezept, Backen, Dessert, Selbstgemacht, Einfaches Rezept

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