Saftiger Karottenkuchen mit Frischkäse: Der beste Rezept

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Lena Haynes

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Ich muss dich etwas ehrlich machen. Es gab eine Zeit in meinem Leben, da dachte ich, Karottenkuchen wäre nur ein Ding für langweilige Büro-Kaffeebreaks oder die langweilige Torte, die an Geburtstagen im Supermarktregal staubt. Du kennst das sicher: Ein dichter, zu süßer Block aus Speisekuchen, der nach Zimt und verpassten Möglichkeiten schmeckt. Ich war diese Person. Ich habe jahrelang geglaubt, dass ein „richtiger“ Karottenkuchen trocken sein muss, damit er sich überhaupt schneiden lässt, und dass Frischkäse-Frosting nur eine lästige Pflicht ist, die man schnell über die Torte schaben muss.

Dann habe ich meinen Mann geheiratet. Und er hat diesen einen Kuchen von seiner Großmutter in Irland bekommen. Keine Ahnung, wie sie das gemacht hat, aber dieser Kuchen war wie Wolken. Er war so feucht, dass er beinahe zu bröseln drohte, und der Geschmack von frischen Karotten und Ingwer war so intensiv, dass ich fast geweint hätte vor Überraschung. Ich habe ihn in drei Tagen verputzt. Und dann habe ich angefangen, zu experimentieren. Und zu scheitern. Und wieder zu scheitern.

Ich habe diesen Saftigen Karottenkuchen mit Frischkäse mindestens 15 Mal getestet. Fünf Mal war er zu nass, zwei Mal zu trocken, und einmal habe ich versehentlich Salz statt Zucker genommen (ja, das war ein schrecklicher Tag). Aber nach all dem Chaos habe ich endlich den perfekten Balanceakt gefunden. Das ist kein gewöhnliches Backbuch-Rezept. Das ist der Saftige Karottenkuchen mit Frischkäse, der jetzt fester Bestandteil meiner Wochenend-Rituale ist. Wenn ich diesen Kuchen backe, riecht die ganze Küche nach Geborgenheit, nach Herbst und nach etwas, das einfach richtig ist.

Was diesen Kuchen besonders macht, ist die Textur. Er ist nicht schwammig wie ein Rührkuchen, aber auch nicht kompakt wie ein Brownie. Er hat diese seidige, fast cremige Krume, die direkt auf der Zunge schmilzt. Und das Frosting? Es ist nicht nur eine süße Schicht oben drauf. Es ist der perfekte saure Kontrapunkt zur süßen Gewürzmischung. Wenn du diesen Saftigen Karottenkuchen mit Frischkäse das erste Mal probierst, wirst du merken, dass du nicht nur Kuchen isst, sondern ein kleines Stück Glück.

Warum du diesen Karottenkuchen lieben wirst

Vielleicht fragst du dich: „Ich habe schon Dutzende von Karottenkuchen-Rezepten ausprobiert. Warum sollte ich dieses hier machen?“ Hier ist die Wahrheit: Die meisten Rezepte scheitern an zwei Dingen. Entweder sie verwenden zu viel Öl und schmecken fettig, oder sie verwenden zu viel Mehl und werden zu steinhart. Dieser hier macht beides richtig.

Er ist unglaublich saftig, ohne fettig zu sein. Das liegt an der Kombination aus Naturjoghurt und einem Hauch Apfelmus. Joghurt sorgt für die Feuchtigkeit und eine leichte Säure, die den Kuchen leicht und luftig macht, während Apfelmus die Süße natürlich verstärkt, ohne dass wir massenhaft raffinierten Zucker brauchen müssen. Ich habe diesen Kuchen schon eine Woche lang auf der Theke stehen lassen, und er war immer noch feucht. Das ist kein Witz.

Das Frosting ist der absolute Game-Changer. Viele Leute machen das Frosting zur letzten Minute, wenn sie schon fertig sind und es eilig haben. Aber hier ist das Geheimnis: Wir schlagen die Butter nicht zu lang auf, sondern lassen sie nur weich werden, und kombinieren sie mit Frischkäse, der leicht gesäuert ist. Das Ergebnis ist ein Frosting, das nicht süßlich-kitschig schmeckt, sondern komplex und reichhaltig. Es hat diese leicht pikante Note, die die Süße des Kuchens perfekt ausbalanciert. Wenn du jemals einen Karottenkuchen gegessen hast, bei dem das Frosting nur wie zuckerhaltiger Kleber geschmeckt hat, wirst du hier einen anderen Geschmackserlebnis haben.

Er ist flexibel für jede Gelegenheit. Brauchst du eine Geburtstagstorte? Das ist sie. Willst du einfach nur Kuchen zum Kaffee am Sonntag? Das ist er auch. Willst du ihn in kleine Muffins packen, um ihn an die Nachbarn zu verteilen? Auch das funktioniert hervorragend. Der Saftige Karottenkuchen mit Frischkäse passt sich an deinen Tag an. Er ist der zuverlässige Freund, der immer da ist, wenn du ihn brauchst.

Das Beste daran? Du musst nicht stundenlang in der Küche stehen. Die Zubereitung dauert kaum länger als 30 Minuten, und dann ist er 45 Minuten im Ofen. Das ist der perfekte Kuchen, wenn du Lust auf etwas homemade hast, aber keine Lust auf einen ganzen Nachmittag Arbeit. Dieser Kuchen ist mein Geheimwaffe, wenn ich impressiv sein will, aber mental noch im Schlafmodus bin.

Was du für den Saftigen Karottenkuchen mit Frischkäse brauchst

Ganz gleich, ob du Anfänger oder Profi bist: Die Zutatenliste ist überraschend kurz und übersichtlich. Das ist einer der Gründe, warum ich diesen Saftigen Karottenkuchen mit Frischkäse so sehr mag. Du musst nicht den ganzen Supermarkt leer kaufen. Hier ist, was du brauchst, und vor allem: Warum jede Zutat wichtig ist.

Mehlfreie Haferflocken oder feines Weizenmehl (Type 405) (250 g / 3 Tassen) — Normalerweise würde ich hier Weizenmehl empfehlen, da es die vertrauteste Textur gibt. Aber ich habe dieses Rezept auch erfolgreich mit glutenfreiem Mehl gemacht. Wenn du Weizenmehl nimmst, achte darauf, dass es gut durchsiebt ist, damit keine Klümpchen im Teig bleiben. Haferflocken machen den Kuchen etwas nussiger und dichter, was auch sehr lecker ist, aber die Struktur ist dann etwas anders.

Rübenzucker oder brauner Zucker (200 g / 1 Tasse) — Ich bevorzuge braunen Zucker, weil er mehr Melasse enthält. Melasse gibt diesem Saftigen Karottenkuchen mit Frischkäse diese tiefe, karamellige Note, die weißer Zucker einfach nicht liefern kann. Wenn du nur weißen Zucker hast, funktioniert das auch, aber der Geschmack ist dann etwas flacher. Ein Tipp: Rühre den Zucker mit den Eiern gut auf, damit er sich vollständig auflöst. Das sorgt für eine feinere Krume.

Neutrale Ölmischung (Raps oder Sonnenblumen) (150 ml / 2/3 Tasse) — Hier ist der Trick: Wir verwenden kein Butteröl oder Kokosöl, sondern ein neutrales Öl. Warum? Weil Butter fest wird, wenn der Kuchen abkühlt, und das kann dazu führen, dass der Kuchen trocken wirkt. Öl bleibt flüssig bei Zimmertemperatur und hält den Kuchen wochenlang saftig. Ich nutze gerne Rapsöl, weil es geschmacksneutral ist und nicht nach „Olivenöl-Kuchen“ schmeckt.

Frische Karotten (300 g / ca. 3 große Karotten) — Bitte, bitte verwende keine geriebenen Karotten aus dem Plastikbeutel. Diese sind oft schon etwas welk und haben weniger Aroma. Kauf dir frische, knackige Karotten und reibe sie selbst. Die frische Süße und der Eigengeschmack machen den ganzen Unterschied. Reibe sie grob, nicht zu fein, damit du noch kleine Stückchen im Kuchen hast.

Naturjoghurt (150 g / 2/3 Tasse) — Wie oben erwähnt, ist das der Feuchtigkeits-Spender. Achte darauf, dass es vollen Fettgehalt hat. Magerquark oder fettarmer Joghurt funktioniert nicht so gut, weil er zu säuerlich schmecken kann und die Textur nicht so cremig macht. Ich nutze gerne Marken wie „Milsani“ oder „Arla“, aber jeder gute Naturjoghurt aus dem Supermarkt reicht.

Eier (Größe M) (3 Stück) — Raumtemperatur! Das ist wichtig. Wenn die Eier kalt sind, kann sich das Öl im Teig nicht richtig emulgieren, und der Kuchen wird möglicherweise nicht so gleichmäßig aufgehen. Nimm sie eine Stunde vor dem Backen aus dem Kühlschrank.

Backpulver und Natron (1 TL Natron, 1,5 TL Backpulver) — Natron reagiert mit der Säure aus dem Joghurt und den Karotten, was für den perfekten Auftrieb sorgt. Backpulver unterstützt das Ganze. Miss diese Mengen genau ab. Zu viel Natron kann einen metallischen Nachgeschmack hinterlassen.

Würzmischung: Zimt, Ingwer, Muskatnuss (2 TL Zimt, 1 TL gemahlener Ingwer, 1/2 TL Muskat) — Das ist das Herzstück des Geschmacks. Frisch geriebene Muskatnuss ist ein Traum, aber gemahlene Muskat aus dem Glas geht auch. Achte darauf, dass deine Gewürze nicht schon seit Jahren im Schrank stehen. Alte Gewürze schmecken nach Staub.

Für das Frosting: Frischkäse (Aromafrei) (250 g) — Hier ist ein wichtiger Punkt: Verwende keine „Hartkäse“-Frischkäse-Alternativen, die aus Pflanzenfett sind, wenn du ein klassisches Ergebnis willst. Echter Frischkäse hat den richtigen Fettgehalt und die richtige Säure. Ich empfehle „Philadelphia“ oder eine gute deutsche Bio-Marke wie „Landliebe“. Der Geschmack macht hier den größten Unterschied.

Puderzucker (100–150 g) — Je nachdem, wie süß du es magst. Ich bevorzuge es weniger süß, damit der saure Frischkäse-Geschmack durchkommt. Beginne mit 100 g und probiere zwischendurch.

Die Ausrüstung, die du wirklich brauchst

Keine Panik vor teurem Equipment. Du brauchst nicht unbedingt eine Küchenmaschine, auch wenn sie das Mischen erleichtert. Hier ist, was ich tatsächlich auf der Theke stehen habe:

Springform (26 cm) — Das ist Standard. Achte darauf, dass sie gut funktioniert. Wenn deine Springform ausläuft, gieße das Backblech darunter mit Alufolie aus, bevor du den Teig hineingibst. Alternativ kannst du auch zwei runde Kuchenformen (20 cm) nehmen, dann hast du zwei kleinere Kuchen, die schneller backen.

Große Rührschüssel — Mindestens 3–4 Liter Volumen. Du brauchst Platz, um den Teig schonend zu heben.

Karottenreibe — Die grobe Seite deiner Raspel ist ideal. Eine mandoline ist auch super, aber die Raspel gibt dir mehr Kontrolle.

Teigschaber — Ein guter Silikon-Schaber ist dein bester Freund. Er hilft dir, den Teig von den Rändern der Schüssel zu holen, damit nichts übrig bleibt.

Backblech — Um die Springform darauf zu stellen. Das ist einfach nur praktisches Handling.

So backst du den perfekten Saftigen Karottenkuchen mit Frischkäse

Saftiger Karottenkuchen mit Frischkäse preparation steps

Alright, lassen wir uns die Hände schmutzig machen. Ich gehe dich Schritt für Schritt durch den Prozess. Es ist einfacher, als du denkst.

Schritt 1: Ofen vorheizen und Form vorbereiten. Heize deinen Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor. Wenn du einen Umlaufofen hast, reduziere die Temperatur auf 160 Grad. Fetete die Springform ein und lege sie mit Backpapier aus. Das ist wichtig, damit der Saftige Karottenkuchen mit Frischkäse später ohne Probleme herauskommt. Wenn du keine Lust auf Einfetten hast, kannst du die Form auch nur mit Backpapier auslegen, aber etwas Fett hilft beim Lösen.

Schritt 2: Trocken- und Nasszutaten trennen. In einer großen Schüssel vermische das Mehl, das Backpulver, das Natron, den Zimt, den Ingwer und die Muskatnuss. In einer zweiten Schüssel verquirbelst du die Eier mit dem braunen Zucker, bis die Masse hell und fluffig wird. Das dauert etwa 2–3 Minuten. Dann rührst du das Öl und den Joghurt unter die Eimasse. Die Mischung sollte homogen sein. Wenn du Klümpchen siehst, rühre noch ein wenig.

Schritt 3: Alles zusammenführen. Gib die trockenen Zutaten langsam zu den nassen Zutaten. Rühre vorsichtig mit dem Teigschaber. Wichtig: Rühre nicht zu lange! Sobald kein Mehl mehr zu sehen ist, hör auf. Übermischen macht den Kuchen zäh. Jetzt kommt die Magie: Hebe die geriebenen Karotten unter. Achte darauf, dass sie gleichmäßig verteilt sind. Wenn du magst, kannst du jetzt auch noch eine Handvoll Walnüsse oder Rosinen unterheben, aber das ist optional. Ich mag es rein.

Schritt 4: Backen. Gib den Teig in die vorbereitete Form. Streiche die Oberfläche glatt. Schiebe die Form in die Mitte des Ofens. Backe den Kuchen für 45–55 Minuten. Prüfe ihn nach 45 Minuten mit einem Zahnstocher. Wenn der Zahnstocher sauber herauskommt (ein paar feuchte Krümel sind okay, aber kein flüssiger Teig), ist er fertig. Wenn noch Teig klebt, gib ihm noch 5–10 Minuten. Achte darauf, dass die Oberseite nicht zu dunkel wird. Wenn sie zu dunkel wird, decke sie nach 30 Minuten mit Alufolie ab.

Schritt 5: Abkühlen. Lass den Kuchen mindestens eine Stunde in der Form abkühlen, bevor du ihn herausnimmst. Wenn du ihn zu früh herausnimmst, bröckelt er. Das ist ärgerlich. Einmal abgekühlt, nimmst du ihn aus der Form und lässt ihn auf einem Gitter komplett auskühlen. Das ist Geduldssache, aber notwendig.

Schritt 6: Das Frosting zubereiten. Während der Kuchen abkühlt, nimmst du den Frischkäse und die weiche Butter. Schlage sie zusammen mit dem Puderzucker cremig. Nicht zu schaumig, nur glatt. Wenn das Frosting zu flüssig ist, gib etwas mehr Puderzucker dazu. Wenn es zu fest ist, einen Löffel Milch oder Joghurt. Probieren ist alles.

Schritt 7: Zusammenbauen. Schneide den Kuchen, falls gewünscht, in zwei Ebenen auf (das macht ihn noch höher und edler). Streiche das Frosting auf die untere Ebene und setze die obere darauf. Oder streiche einfach die ganze Oberseite. Dekoriere nach Belieben. Ich lasse es oft einfach, aber ein paar Walnusshälften oder frische Minze sehen toll aus.

Gesamtzeit: Ca. 1 Stunde 30 Minuten (inklusive Backzeit und Abkühlzeit).

Tipps & Tricks für den besten Erfolg

Hier ist alles, was ich aus Dutzenden von Backversuchen gelernt habe. Diese kleinen Details machen den Unterschied zwischen „okay“ und „Wow“.

Die Karotten nicht zu fein reiben. Wenn du die Karotten zu fein reibst, lösen sie sich im Teig auf und du schmeckst nur den Kuchen, nicht die Karotten. Grob gerieben gibt dir diese schönen, süßen Bissen in jedem Bissen. Das ist ein typischer Fehler von Anfängern.

Den Teig nicht übermischen. Ich wiederhole es, weil es so wichtig ist. Übermischen aktiviert das Gluten im Mehl und macht den Kuchen zäh. Rühre nur so lange, wie es nötig ist. Wenn du eine kleine Mulke Mehl siehst, ist das okay. Das verliert sich beim Backen.

Das Frosting nicht zu warm auftragen. Wenn der Kuchen noch warm ist, schmilzt das Frosting und läuft runter. Das sieht nicht nur schlecht aus, es wird auch ölig. Warte, bis der Kuchen komplett kalt ist. Das kann ein paar Stunden dauern, aber es lohnt sich.

Common Mistake: Der Kuchen sinkt in der Mitte ein. Das passiert oft, wenn der Ofen zu kalt ist oder der Kuchen zu früh geöffnet wird. Öffne den Ofen während der ersten 30 Minuten auf keinen Fall! Die Temperaturänderung lässt den Auftrieb zusammenbrechen. Wenn er trotzdem etwas einsinkt, ist das kein Beinbruch. Das Frosting kaschiert das perfekt.

Pro-Tipp: Der Geschmack reift. Ein Karottenkuchen schmeckt am ersten Tag gut, aber am zweiten Tag noch besser. Die Gewürze ziehen tiefer in die Krume ein, und die Feuchtigkeit verteilt sich gleichmäßiger. Wenn du Zeit hast, backe den Kuchen einen Tag im Voraus. Er wird noch saftiger und aromatischer.

Variationen & Anpassungen

Sobald du die Basis beherrschst, kannst du viel spielen. Ich habe alle diese Varianten selbst getestet.

Die Nuss-Variante. Ich liebe Walnüsse oder Pekannüsse. Eine halbe Tasse geröstete Walnüsse unter den Teig gemixt, gibt ihm eine tolle Knackigkeit. Ich röste die Nüsse immer kurz in der Pfanne an, bevor ich sie unterhebe. Das intensiviert den Geschmack unglaublich.

Die Schoko-Variante. Ja, Schoko und Karotte? Klingt weird, funktioniert aber. Ersetze 50 g Mehl durch Kakao. Das gibt dem Kuchen eine tiefere, fast brownie-artige Note. Kombiniert mit dem Frischkäse-Frosting ist das ein Traum.

Glutenfrei. Ich habe diesen Saftigen Karottenkuchen mit Frischkäse erfolgreich mit glutenfreiem Allzweckmehl (z.B. von Schär oder Dinnertaste) gemacht. Achte darauf, dass das Mehl Xanthan enthält oder füge einen Teelöffel Xanthan hinzu, damit der Teig zusammenhält. Die Textur ist dann etwas dichter, aber immer noch sehr lecker.

Leichte Variante. Du kannst das Öl zur Hälfte durch Apfelmus ersetzen und den Joghurt durch Magerquark. Das macht den Kuchen kalorienärmer, aber er wird weniger saftig. Ich empfehle das nur, wenn du es wirklich brauchst, denn der volle Geschmack kommt durch das Fett.

Servieren & Aufbewahren

Wie servieren? Dieser Kuchen ist ein Alleingänger. Er braucht keine Beilage. Aber wenn du ihn zum Kaffee servierst, passt ein guter schwarzer Kaffee oder ein Latte Macchiato perfekt dazu. Für eine Party ist er auch super als Fingerfood in kleinen Würfeln.

Kühlschrank: Der Kuchen hält sich im Kühlschrank, abgedeckt, für bis zu 5 Tage. Tatsächlich wird er oft sogar besser, je länger er steht. Das Frosting kann sich leicht festsetzen, also lass ihn 10 Minuten bei Zimmertemperatur stehen, bevor du ihn anschneidest.

Auftauen: Wenn du den Kuchen aufgetaut hast, kann das Frosting etwas wässrig werden. Das ist normal. Einfach kurz in den Kühlschrank stellen, damit es wieder fest wird.

Gefrieren: Ja, du kannst den Kuchen einfrieren! Wickle ihn fest in Frischhaltefolie und dann in Alufolie. Er hält sich bis zu 3 Monate. Tauen ihn langsam im Kühlschrank auf. Das Frosting friert am besten mit auf dem Kuchen, aber du kannst es auch separat einfrieren und später aufstreichen.

Häufig gestellte Fragen (FAQs)

Q: Kann ich den Kuchen auch als Muffins backen?
A: Ja, absolut! Fülle die Förmchen zu etwa 2/3 und backe sie bei 180 Grad für ca. 20–25 Minuten. Sie werden kleiner und haben mehr Kruste, was auch sehr lecker ist. Perfekt für Lunchboxen!

Q: Warum ist mein Kuchen in der Mitte noch roh?
A: Das passiert, wenn die Springform zu voll ist oder der Ofen nicht heiß genug war. Wenn die Oberseite schon braun ist, das Innere aber noch nass, decke die Oberseite mit Alufolie ab und gib ihm noch 10–15 Minuten Zeit. Nutze immer einen Zahnstocher-Test!

Q: Kann ich das Frosting weglassen?
A: Technisch ja, aber warum? Der Frischkäse-Geschmack ist ein integraler Bestandteil dieses Rezepts. Ohne ihn schmeckt der Kuchen eher nach normalem Gewürzkuchen. Ich rate dringend davon ab, ihn zu weglassen. Wenn du es weniger süß magst, reduziere den Puderzucker, aber lass den Frischkäse drin.

Q: Wie lange muss der Kuchen abkühlen?
A: Mindestens eine Stunde in der Form, dann weitere Stunde auf dem Gitter. Wenn du ihn eilig hast, kühlt er im Kühlschrank schneller ab, aber achte darauf, dass das Frosting nicht zu kalt wird, sonst bröckelt es beim Auftragen.

Letzte Gedanken

Dieser Saftige Karottenkuchen mit Frischkäse ist mehr als nur ein Rezept. Es ist ein Beweisdokument dafür, dass einfaches Backen mit hochwertigen Zutaten und ein wenig Geduld zu etwas Magischem führen kann. Ich hoffe, du probierst ihn aus. Backe ihn für deine Familie, für deine Freunde, oder einfach nur für dich selbst. Du wirst es bereuen, es nicht getan zu haben.

Vergiss nicht: Die Küche darf schmutzig werden. Es geht um Spaß und Genuss. Wenn du diesen Kuchen backst, lass mich wissen, wie er dir geschmeckt hat. Poste ein Foto auf Pinterest oder Instagram und verlinke mich, oder kommentiere einfach hier unten. Ich lese jeden Kommentar und freue mich über deine Erfahrungen. Viel Spaß beim Backen!

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Saftiger Karottenkuchen mit Frischkäse recipe

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Saftiger Karottenkuchen mit Frischkäse - featured image

Saftiger Karottenkuchen mit Frischkäse


  • Author: HELGA
  • Total Time: 1 Stunde 30 Minuten
  • Yield: 1 Kuchen (ca. 8-10 Portionen) 1x

Description

Dieser saftige Karottenkuchen mit Frischkäse-Frosting ist das Ergebnis jahrelanger Experimente. Er ist unglaublich feucht, nicht fettig und hat eine seidige Krume, die perfekt mit dem säuerlichen, komplexen Frosting harmoniert.


Ingredients

Scale
  • 250 g (3 Tassen) feines Weizenmehl (Type 405) oder mehlfreie Haferflocken
  • 200 g (1 Tasse) brauner Zucker oder Rübenzucker
  • 150 ml (2/3 Tasse) neutrales Öl (Raps oder Sonnenblumen)
  • 300 g (ca. 3 große) frische Karotten, grob gerieben
  • 150 g (2/3 Tasse) Naturjoghurt (voller Fettgehalt)
  • 3 Eier (Größe M), Raumtemperatur
  • 1 TL Natron
  • 1,5 TL Backpulver
  • 2 TL Zimt
  • 1 TL gemahlener Ingwer
  • 1/2 TL Muskatnuss (gerieben)
  • Für das Frosting: 250 g Aromafreier Frischkäse
  • Für das Frosting: Butter (weich)
  • 100150 g Puderzucker

Instructions

  1. Heize den Ofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vor (bei Umluft 160 Grad). Fetete eine 26-cm-Springform ein und lege sie mit Backpapier aus.
  2. Vermische in einer großen Schüssel das Mehl, Backpulver, Natron, Zimt, Ingwer und Muskatnuss.
  3. Verquirble in einer zweiten Schüssel die Eier mit dem braunen Zucker für 2–3 Minuten, bis die Masse hell und fluffig ist.
  4. Rühre das Öl und den Joghurt unter die Eimasse, bis eine homogene Mischung entsteht.
  5. Gib die trockenen Zutaten langsam zu den nassen Zutaten und rühre vorsichtig mit einem Teigschaber, bis kein Mehl mehr zu sehen ist. Nicht zu lange rühren, um den Kuchen nicht zäh zu machen.
  6. Hebe die grob geriebenen Karotten unter den Teig.
  7. Gib den Teig in die vorbereitete Form und streiche die Oberfläche glatt.
  8. Backe den Kuchen in der Mitte des Ofens für 45–55 Minuten. Prüfe ihn nach 45 Minuten mit einem Zahnstocher. Falls nötig, decke die Oberseite nach 30 Minuten mit Alufolie ab, wenn sie zu dunkel wird.
  9. Lass den Kuchen mindestens eine Stunde in der Form abkühlen, bevor du ihn herausnimmst. Lass ihn dann auf einem Gitter komplett auskühlen.
  10. Schlage während des Abkühlens die weiche Butter mit dem Frischkäse und dem Puderzucker cremig, aber nicht schaumig.
  11. Schneide den Kuchen bei Bedarf in zwei Ebenen auf, streiche das Frosting darauf und dekoriere nach Belieben.

Notes

Der Kuchen schmeckt am zweiten Tag noch besser, da die Gewürze tiefer einziehen. Achte darauf, den Teig nicht zu lange zu rühren, damit der Kuchen nicht zäh wird. Das Frosting erst auftragen, wenn der Kuchen komplett abgekühlt ist, damit es nicht schmilzt. Für eine glutenfreie Variante glutenfreies Allzweckmehl verwenden.

  • Prep Time: 30 Minuten
  • Cook Time: 45 Minuten
  • Category: Dessert
  • Cuisine: Deutsch

Nutrition

  • Serving Size: 1 Stück
  • Calories: 350
  • Sugar: 35
  • Sodium: 300
  • Fat: 18
  • Saturated Fat: 8
  • Carbohydrates: 45
  • Fiber: 2
  • Protein: 5

Keywords: Karottenkuchen, Frischkäse, Rezept, Backen, Herbst, Saftig, Glutenfrei Option

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